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Interessantes zum Thema "Transferdruck"
Es gibt derzeit
unterschiedliche Möglichkeiten im Transferverfahren unterschiedlichste
Medien zu bedrucken. Diese möglichen Verfahren möchten wir Ihnen in
wenigen jedoch prägnanten Erklärungen somit vorstellen. Haben Sie
Verständnis, dass wir nicht alle Verfahren aufzeigen können die z.B. in
industriellen Bereichen eingesetzt werden. Wir wollen uns somit nur auf
die Verfahren konzentrieren, die in der Regel für Kleinstauflagen
interessant sind.
Siebdruck
Dieses Verfahren ist in unserer
Branche wohl das gängigste Verfahren und wird meist dann eingesetzt, wenn
es um größere Stückzahlen eines Motivs geht.
Da schon vor der eigentlichen
Produktion unterschiedliche Arbeiten und Kosten anfallen spielt dieses
Verfahren eher nur in der Massenfertigung eine erwähnenswerte Rolle.
Im Vorfeld muss die Anzahl der
Farben klassifiziert werden damit explizit für jede Farbe ein Sieb
(Siebdruck) erstellt werden kann. Für die Erstellung der Siebe benötigt
man Filme. Diese Filme werden dann in der Regel in einer Lithoanstalt oder
mit einem vorhandenen Belichter im eigenem Hause erstellt.
Bei der Fertigung wird die
Siebdruckfarbe direkt über das Sieb auf das Textil übertragen. Für diesen
Einsatz wird meistens ein Siebdruckkarusell mit mehrere Arbeitsstationen
verwendet. Nach der Übertragung wird anschließend das Textil getrocknet.
Gerade die genannten
Vorarbeiten sind relativ kostenintensiv aber fallen jedoch nur 1-mal pro
erstellte Farbe an.
Diese Kosten (Klischeekosten)
werden auf die anfallenden Stückzahlen gerechnet. Je höher die Stückzahlen
sind, umso günstiger wird der eigentliche Druck.
Dieses Berechnungsverfahren
ist mit dem klassischen Offsetdruck vergleichbar.
Fazit:
Möchten Sie Aufträge realisieren,
deren Stückzahl sich aus der Vervielfältigung eines einzigen Motivs
errechnet kann diese Technik sehr kostengünstig und interessant sein.
Sollten jedoch mehrere personalisierte also unterschiedliche Motive
erstellt werden so ist dieses Verfahren gerade durch die entstehenden
Vorkosten einfach zu kostspielig.
Siebdrucktransfer
Ähnlich wie im beschriebenen
Siebdruckverfahren wird nicht das Textil sondern ein beschichtetes
Transferpapier im Direktdruck bedruckt. Der Druck erfolgt im
spiegelverkehrten Zustand und lässt sich später durch Druck und Temperatur
mittels einer Thermotransferpresse auf das Textil übertragen.
Auch bei diesem Verfahren
entstehen wie im klassischen Siebdruck Vorkosten die sich nur durch eine
gewisse Stückzahl rechtfertigen.
Fazit:
Wie im Siebdruck lohnt sich dieses
Verfahren nur in größeren Mengen eines gleich bleibenden Motivs. Jedoch
ist dieses Verfahren dem klassischen Siebdruck vorzuziehen, wenn ich
Auftragsbezogene Transfers tätigen möchte. Somit halte ich mir lediglich
die bedruckten Transferpapiere in größeren Stückzahlen auf Lager und
verwende diese nur dann wenn der eigentliche Auftrag realisiert werden
soll.
Tonertransferdruck
Dieses Verfahren findet man am
meisten in der Copie-Shop Szene. Hier wird ein spezial beschichtetes
Transferpapier einem Laserdrucker oder Kopierer zugegeben. Auf dieses
Transferpapier wird anschließend spiegelverkehrt das gewünschte Motiv
gedruckt. Anschließend wie im Siebdrucktransfer wird das Bild unter Druck
und Hitze auf das gewünschte Textil übertragen. Das Ergebnis dieses
Verfahrens, abhängig von der Verwendung der richtigen Thermopresse und dem
richtigen Transferpapier, kommt dem Siebdruck sehr nahe. Die Griffigkeit
ist sehr angenehm, da bei Verwendung des richtigen Papiers nur der Toner
auf das Textil übertragen wird.
Jedoch hat dieses Verfahren
gegenüber Siebdruck auch Nachteile. Zum einen was die Waschbeständigkeit
angeht, ist diese nur akzeptabel zu erreichen wenn der Andruck der
Thermopresse sehr hoch ist. Bei Verwendung eines zu niedrigen Druckes
durch die Thermopresse löst sich der Toner bei jedem Waschprozess vom
Textil. Diesem kann man nur mit hohem Anpressdruck entgegensteuern. Somit
ist der Einsatz der richtigen Thermopresse die wichtigste Vorraussetzung
für den besten Druck. Bei Verwendung einer Hochdruckpresse ist die
Waschbeständigkeit sogar dem Siebdruck zu vergleichen.
Bitte berücksichtigen Sie,
dass bei Tonertransfer die Farbe „weiß“ nicht ausgegeben werden kann. Die
Laser-Drucksysteme wurden nicht für den Transferdruck entwickelt sondern
für den Druck auf weißes Papier. Wo weiß gedruckt werden soll, wird im
Laserdruckverfahren keine Farbe ausgegeben, da das weiß des Papiers
genutzt werden soll. Somit ist es unmöglich, ohne Zwischenschritt, eine
weiße Farbe auf ein dunkles Textil wiederzugeben.
Jedoch hat man die
Möglichkeit, ein spezielles weißes Transferpapier mit Laserdruck zu
bedrucken das nicht nur den Toner an das Textil weitergibt sondern auch
den kompletten weißen Hintergrund. Durch dieses System hat man jedoch ein
weiteres Trägermaterial in Form einer dünnen Folie auf dem Textil, das die
gewohnte Griffigkeit einschränkt.
Fazit:
Tonertransferdruck ist die gängigste
Art um Textilien zu bedrucken. Wer einen Laserdrucker besitzt und einen
hochwertigen Anpressdruck einer Thermopresse sicherstellen kann ist mit
diesem Verfahren optimal bedient.
Lediglich beim Druck auf
dunkle Textilien muss der Anwender Kompromissbereitschaft mitbringen was
jedoch nicht bedeutet, dass der Druck auf dunkle Textilien nicht möglich
ist.
Tonertransferdruck lohnt sich
schon ab den 1. Druck, da sich die Folgekosten auf die Benutzung des
Transferpapiers und des verbrauchten Toners beschränkt.
Ink-Jet Druck
Dieses Transferverfahren ist aus der
Masse gesehen das Verfahren welches jeder, der einen herkömmlichen InkJet
Drucker besitzt, ohne hohe Investitionskosten realisieren kann.
Auch hier wird über die
InkJet-Tinte ein speziell beschichtetes Transferpapier bedruckt und
anschließend über Druck und Temperatur mittels einer Thermopresse auf das
Textil übertragen. Da InkJet-Tinte grundsätzlich wasserlöslich ist, muss
das übertragene Bild auf dem Textil versiegelt werden. Somit erhält das
Textil eine gummiartige Schicht auf der gesamten Fläche des Bildes.
Man bedenke auch hier, das die
Farbe „weiß“ nur über den Umweg eines Zwischenträgers wiedergegeben werden
kann.
Fazit:
Dieses Verfahren wird eher als
nichtprofessionelle Lösung angesehen, da der Kunde in der Regel nicht die
Griffigkeit der Gummischicht akzeptiert. Für gelegentlich ein Textil ohne
hohe Qualitätsansprüche drucken zu wollen ist dieses Verfahren wohl
derzeit die günstigste Art.
Sublimationsdruck
Der Vorteil dieser
Sublimationstechnik liegt in der bisher unerreichten Brillanz und
Beständigkeit dieser Transfers. So sind z.B. Tassen direkt nach dem Druck
spülmaschinenbeständig (ohne zusätzliche Nachbehandlung) bei absolut
gleichmäßiger, hochglänzender Oberfläche.
Was ist Sublimation ?
Der direkte Übergang eines Stoffes
vom festen in den gasförmigen Aggregatszustand, ohne dass der
normalerweise dazwischen liegende flüssige Zustand angenommen wird.
Das Sublimationsverfahren wird
in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt, so z.B. bei der
Herstellung von Skis, Skateboards, Fahnen etc... Bei der industriellen
Fertigung wird seit vielen Jahren das Sublimationsverfahren verwendet,
bisher überwiegend im Sieb- oder Offsetdruck-Verfahren. Dank der
Entwicklung von Sublimationstinten ist es nun möglich, Einzelstücke oder
auch Großauflagen kostengünstig und in überragender Qualität schnell und
ohne Vorkosten anzufertigen.
Wie funktioniert das Sublimationsverfahren ?
Die Sublimationsfarbe wird per Tintenstrahldrucker oder
Thermosublimationsdrucker (Fotodrucker) auf ein Trägerpapier gedruckt und
danach mittels einer Transferpresse auf polyesterbeschichtete Oberflächen
wie z.B. Tassen, Fliesen, Mouse-Pads, T-Shirts, Aluminium uvm...
übertragen.
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Erstellen Sie Ihr Motiv
am PC über unterschiedliche Applikationen wie Corell-Draw, PhotoShop
u.v.a
Schritt 1.
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Drucken Sie nun das
Motiv aus. Verwenden Sie Drucksysteme die Sublimationsfarbe und
Transferpapiere verarbeiten können.
Schritt 2.
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Verwenden Sie für die
Übertragung des Bildes nun eine Thermopresse. Pressen Sie mit 200° C.
mehrere Sekunden das Papier auf das Polyesterbeschichtete Material.
Schritt 3. |
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Lassen Sie das Material
abkühlen und ziehen das Transferpapier vom Material ab.
Schritt 4. |
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Fertig ! |
Was
sind die Vorteile ?
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Mit nur einem
Drucksystem können extrem unterschiedliche Materialien in Photoqualität
bedruckt werden, so z.B. Keramiktassen, Krüge, Fliesen, Mouse-Pads,
T-Shirts, Fahnen, Aluminium, Bilderrahmen, Wanduhren, Namensschilder
etc...
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Die
Farbpigmente reagieren mit der Polyesterbeschichtung der Materialien,
dringen also in die Beschichtung ein. Dadurch ist das Druckbild nicht
auf der Oberfläche spürbar. Selbst beim Bedrucken von Textilien wird das
Textil nicht verändert, man spürt keinen Farbauftrag. Somit haben die
"gummiartigen" und unangenehme Drucke auf Textilien z.B. ein ENDE.
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Bei
Keramik-Produkten ist kein zweiter "Brennvorgang" nötig. Die
Kratzfestigkeit und die höchste Spülbeständigkeit erreichen Sie in einem
Arbeitsgang. Auch das Nacharbeiten mit Rakel und anderen Werkzeugen
entfällt bei unserem Sublimationsdruck.
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Extreme Waschbeständigkeit aller Textilien
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Extrem
geringe Druckkosten, da keine Vorkosten für Filmerstellung, Siebe oder
Einrichtung anfallen.
Wo bekomme
ich Sublimationsartikel und worauf muss geachtet werden damit eine
Voraussetzung für den Einsatz
von Sublimationstinte erfüllt ist ?
Die verwendeten Druckträger benötigen eine polymere Beschichtung,
meistens Polyester. Da Sublimationstinten keine starke Deckkraft
aufweisen, wird in der Regel auf weiße Oberflächen transferiert,
andersfarbige Oberflächen verändern die Motivansicht.
Polyesterbeschichtete Materialien und geeignete Druckmedien werden von
HotOne Deutschland in großer Auswahl angeboten.
Geeignete Drucksysteme
Zum
einen stellen wir Ihnen den Thermosublimationsdruck über einen
klassischen Fotodrucker vor. Hier wird die Sublimationsfarbe nicht über
Tinte sondern über ein Transferband auf das Fotopapier übertragen. Für
diese Umsetzung empfehlen wir Ihnen z.B. den
Olympus P-330N.
Dieser Drucker ermöglicht eine fotorealistische Wiedergabe auf das
beiliegende Fotopapier bis zu einer maximalen Papier-Ausgabegröße von
10x14cm.
Durch die Verwendung dieses Systems haben Sie auf der einen Seite feste
Verbrauchskosten pro Bild sind aber auf die Maximalgröße des Fotopapiers
angewiesen. Für den Becher- bzw. Tassendruck jedoch aus unserer Sicht
eine ideale Lösung.
Ein
weiteres System für den Sublimationsdruck ist die
Tintenstrahltechnologie.
Alle nachstehend
aufgeführten Piezo - Tintenstrahl - Drucksysteme sind für den Einsatz
von Sublimationstinte geeignet. Für die meisten Druckertypen sind von
uns auch so genannte "Bulk-Ink" - Schlauchsysteme erhältlich, die den
Einsatz von Kartuschen überflüssig machen und somit Ihre Druckkosten
enorm senken. Anhand der folgenden Liste können Sie erkennen in welcher
Form "Sublimationstinte" für Ihren Drucker erhältlich ist.
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Medien |
Druckerbezeichnung |
max. Format
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Schlauchsystem
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Kartuschen
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Formatware: |
Epson Stylus Color 800 |
DIN A 4
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nein
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ja
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Epson Stylus Color 850 |
DIN A 4
|
nein
|
ja
|
| |
Epson Stylus Color 900 |
DIN A 4
|
ja
|
ja
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| |
Epson Stylus Color 980 |
DIN A 4
|
ja
|
ja
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| |
Epson Stylus Color 1520 |
DIN A 3+
|
nein
|
ja
|
| |
Epson Stylus Color 1290 |
DIN A3+ |
ja |
ja |
| |
Epson Stylus Color 3000 |
DIN A 4
|
ja
|
ja
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| |
Epson Stylus Color 5000 |
DIN A 3+
|
ja
|
nein
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Rollenware: |
Mutoh Falcon RJ-4100 |
934 mm
|
ja
|
nein
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Mutoh Falcon RJ-6100 |
1554 mm
|
ja
|
nein
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Epson Stylus Color 7000 |
610 mm
|
ja
|
nein
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Epson Stylus Color 9000 |
1118 mm
|
ja
|
nein
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Roland Hi-Fi Jet |
1320 mm
|
ja
|
nein
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Mimaki JV-2 |
1300 mm
|
ja
|
nein
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Was
sind die Voraussetzungen für den Einsatz von „DSS-P“ – Sublimationstinte?
Die verwendeten
Druckträger benötigen eine polymere Beschichtung, meistens Polyester. Da
Sublimationstinten keine starke Deckkraft aufweisen wird idealerweise
auf weiße Oberflächen transferiert, andersfarbige Oberflächen verändern
die Motivansicht. Polyesterbeschichtete Materialien werden von uns in
großer Auswahl angeboten.
Was kostet ein Ausdruck mit „DSS-P“ - Sublimationstinte?
Kleinformat: Kosten für den Ausdruck einer DIN A 4 – Seite
Drucksystem Schlauchsystem
Kartuschen
Epson 800, 850 & 1520 ca. 0,20 € (nur 1520) ca.
1,50 €
Epson 900 & 980 ca. 0,20 €
ca. 1,30 €
Epson 1290 ca. 0,20
€ ca. 1,20 €
Epson 3000 ca. 0,20
€ ca. 0,90 €
Alle obigen Werte
wurden ermittelt beim Druck von durchschnittlichen Motiven auf unseren
Druckpapieren. Der Druck von Motiven mit überwiegenden Anteilen eines
Farbtons kann bei den 2-Kartuschen-Systemen zu geringeren Seitenzahlen
führen.
Bei
Großformat – Drucksystemen liegen die Druckkosten bei ca. 2,80 €/qm
vollflächig bedrucktem Jetcol HTR 2000 – Druckpapier (basierend auf
unserem Software-RIP sowie Einsatz unseres Schlauchsystems).
Flock und Flex-Transfer
in
Kürze!
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